Nostalgia (Thank You Andrej)
San Galgano, July 2013

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Rührsdorf, April 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Corona Events
Wösendorf, April 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Renaturierter Nebenarm der Donau
Rossatz, April 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Kleinwiesendorf, May 2006

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Songlines, ongoing
Grundlsee, June 2017 und Lofer, November 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Nichts ist notwendiger als das Überflüssige.
aus „Das Leben ist schön“ (1997)

Lohnbach, April 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

All Dialogue Is Imagined (ongoing)
Altenberg, March 2020

Verschnaufpause.

Oberloiben, March 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Everything is temporary.

Oberloiben, July 2016

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Treedance
Krems-Hollenburg, December 2020

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Fladnitz
Statzendorf, March 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

“To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place. I’ve found it has little to do with the things you see, and everything to do with the way you see them.”
Elliott Erwitt

Statzendorf, March 2021

Der Meritokratie steht unter anderem die Idee des Egalitarismus entgegen, die Einzelnen unabhängig von Leistung, Einsatz sowie Wettbewerbsvorteilen gleichen Einfluss und gleichen Zugang zu Gütern zuspricht. (…)

Burgtheater
Vienna, November 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Gefällt mir,
gefällt mir nicht,
gefällt mir,
gefällt mir nicht, …

Der Anspruch, Kunst möge einen berühren, woher kommt der eigentlich?
Allzu oft hört man in Museen und Galerien: „Dieses Bild berührt mich nicht.“ oder „Diese Art von Kunst spricht mich nicht an.“

Doch inwieweit ist denn Bereitschaft vorhanden, sich berühren zu lassen? Inwiefern ist der Betrachter/die Betrachterin bereit, sich einzulassen? Womöglich sogar selbst den ersten Satz zu sagen?

Sehen,
erkennen,
wirken lassen

Kunstbetrachtung ist wohl ebenso voreingenommen wie die Betrachtung von Menschen. Voller Vorurteile. 

„Gefällt mir nicht!“ „Ist hässlich!“, „Ist Mist“, „Ist leer“!

Am liebsten wäre manchen Ausstellungsbesucher*innen wohl ein „gefällt mir“-Button, für ein schnelles Durchklicken. Fortklicken. Rauskicken.

Diese Art Besucher*innen wäre wohl in einem Bordell besser aufgehoben: ich zahle und dafür möchte ich gefälligst berührt werden! Ich habe wenig Zeit, und ich will dir auch möglichst nicht in die Augen sehen – ich will, dass du ohne Umschweife zur Sache kommst!
(28.8.2018)

Vienna, September 2016

“Als würdest du nach langer Zeit
aus einem tiefen Wald herausfinden.“
aus: Haruki Murakami, Die Ermordung des Commendatore II

Uttendorf, Grünsee, July 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Wetplate
Loiben, April 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Krems-Hollenburg, December 2020

“Hegels Ästhetik des Schönen ist eine Ästhetik der Wahrheit und Freiheit, die es jeder Konsumation entzieht. Weder »Wahrheit« noch »Begriff« lässt sich konsumieren. Das Schöne ist ein Selbstzweck. Sein Glanz gilt ihm selbst, seiner inneren Notwendigkeit. Es unterwirft sich keinem Umzu, keinem ihm äußeren Gebrauchszusammenhang, denn es ist da um seiner selbst willen.”
aus: Byung-Chul Han, Die Errettung des Schönen

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Vienna, July 2020

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Venezia, September 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

wonach ich streben soll, ist selbstvergessenheit.
dann werde ich mich erreichen, nicht etwas.
(tagebuch, wien, 30.11.1984)

Dürnstein, April 2017

als sie in der tür stand
erschrak ich
als wir zusammen tranken
zitterte ich
als wir zusammen schliefen
schlief ich
als wir zusammen gingen
ging sie

(wien, 1986)

Venezia, September 2017

Frost
Paudorf, December 2016

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Pulsatilla vulgaris
Dürnstein, March 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Steinriegl, June 2016

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Maya
Dürnstein, April 2007

Information
St. Andrä Wördern, May 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Paudorf, November 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

All Dialogue Is Imagined (ongoing)
Krems, December 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Dürnstein, November 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Die Haut der Berge hat Falten, in denen Schatten wohnen. Es ist, als warte dort die Nacht auf ihren allabendlichen Einsatz.
(aus: Juli Zeh, Neujahr)

Bad Goisern, February 2018


„Autotelisches Erleben ist nicht außenbestimmt und außenmotiviert, bedarf keiner Außenbewertung. Es bestimmt, motiviert und lohnt sich selbst. Es ist sich selbst genug. Freude und Glücksempfinden entspringen der Tätigkeit selbst. Sie erwachen und erwachsen im erlebenden Individuum.“
(Quelle: Wikipedia)

From series “Fusions”, ongoing; 2017

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

wien, texas 1985

acht uhr morgens: mein wecker brüllt, durch rote nebel taste ich an meine brille. noch bevor der verdammte wecker das zweigestrichene cis erreicht, schleudere ich denselben in die weckerecke. ich hasse diesen ton.

für einen moment ist es still, da erreicht mein linker finger schon die sensortaste der schwarzmetallic revox. ich mag quadrophonie.

die boxen heulen mit satten 120 watt auf, jimmies zähne blitzen in die saiten seiner strat.

meine füße berühren grund. kalte fliesen.

mit dem wasserfesten wondratschek unterm arm gehe ich unter die dusche. 6 grad celsius, meine behaarte große zehe stochert im schamhaarverlegten abfluss.

nach zehn minuten siebendüsigen bestrahltwerdens mit prickelndem hochquellwasser kann ich wolf auswendig. er ist meine kleine morgengymnastik.

die zahne klappern mir auf die gauloise, während ich mich mit einem frischen gillette slalom naßrasiere und aus den augenwinkeln musil lese, den mann ohne eigenschaften. das ist langweilig. im lacoste-bademantel stelle ich das kaffewasser auf.

paco-rabanne stinkt zum himmel, die eier wallen im messingtopf mein blick bohrt sich tief in irgendein skriptum. noch immer nicht ausgelastet telefoniere ich noch schnell mit meiner mutter. 2000 meilen übersee, es knackst in der leitung. es gibt nichts neues.

als george gruntz’s zunge das mundstück seines sax’s vögelt, stellen sich meine brustwarzen leise auf. gleich sind die eier halbweich (2 1/2 minuten). mein arsch fühlt sich samtig an.

ich stelle fest: man sollte faust nur zwei mal lesen.

die tuborg-dose ist richtig temperiert, ich sehe meine finger in die beschlagene oberflache gleiten.

es regnet nicht.

gegenüber, zweiter stock, schält sich die 32-jährige johanna aus den laken. sie weiß, daß ich ihr zusehe. meine linke hand sucht die krausen haare an der innenseite des oberschenkels. sie sieht und spürt das alles.

johanna schließt die gardinen, ich lade meine schreibmaschine durch.

jäh wie ein sommergewitter ergießen sich 20 gedichte über weiße blätter, die ich mit lichtgeschwindigkeit in die walze ziehe. eine zeitlose ekstase von fünf minuten.

johanna, dein freier, ziehe ich zu dir, dringe durch enge fensterritzen und in dich, wo sonst nur blicke sich suhlen, spielt meine zunge, wühlt sich in dich, von deinem giftgrünen geruch vollends entnervt. so laufe ich in sich ins atomare verkleinernden kreisen schlittschuh, blut pulst aus deiner halsschlagader wie samen aus meinem glied. jo, ich hänge mich an dich, erhänge mich an den steifgewordenen armen deiner ungestillten sehnsucht, welche die wärme meiner lenden um den bruchteil einer sekunde zu spät erreichten.

ein etwas lästiger orgasmus.


by laser & penz
Veröffentlicht in “tamtam”, Nr. 4, Innsbruck, September 1987
© Gert Lanser & Robert Neuschmid, 1985

Paestum, August 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

“I can´t imagine any place that isn´t worth photographing.”
(Robert Adams, Along Some Rivers, 2002)

Göttweig, February 2021

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Vienna, July 2020

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Sein Freund Ackerl hatte sich im Laufe der Jahre zu einem Freizeitzampano entwickelt. Ackerl krallte sich jedes Jahr ein anderes Freizeitvergnügen und erreichte darin innerhalb kürzester Zeit eine atemberaubende Meisterschaft. Wenn er an Ackerl dachte, befiel ihn ein Gefühl des elementaren Ungenügens, ein Gefühl der Freizeithilflosigkeit, gar der Lebensführungsunkunst. Er fragte sich, weshalb er so ungeschickt im Mitmachen war? Weshalb er, seit er denken konnte, gegen den Strom schwamm und sich dabei sinnlos verausgabte und erschöpfte? Meine Widerstände sind nicht nur zwecklos, meine Widerstände machen mich zur Witzfigur, dachte er. 
(19.10.2007)

Castello di San Giusto, Trieste, February 2020

Fragile
Paudorf, March 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas

Nuts
Furth, November 2018

Veröffentlicht am Kategorien Poemas