Entlegenheit als Rettung

Werfen, March 2018

Salzburg, December 2015

Pardis
Vienna, November 2015

Der Meritokratie steht unter anderem die Idee des Egalitarismus entgegen, die Einzelnen unabhängig von Leistung, Einsatz sowie Wettbewerbsvorteilen gleichen Einfluss und gleichen Zugang zu Gütern zuspricht. (…)

Burgtheater
Vienna, November 2018

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Langmannersdorf, December 2020

Venezia, September 2017

Venezia, September 2017

Gefällt mir,
gefällt mir nicht,
gefällt mir,
gefällt mir nicht, …

Der Anspruch, Kunst möge einen berühren, woher kommt der eigentlich?
Allzu oft hört man in Museen und Galerien: „Dieses Bild berührt mich nicht.“ oder „Diese Art von Kunst spricht mich nicht an.“

Doch inwieweit ist denn Bereitschaft vorhanden, sich berühren zu lassen? Inwiefern ist der Betrachter/die Betrachterin bereit, sich einzulassen? Womöglich sogar selbst den ersten Satz zu sagen?

Sehen,
erkennen,
wirken lassen

Kunstbetrachtung ist wohl ebenso voreingenommen wie die Betrachtung von Menschen. Voller Vorurteile. 

„Gefällt mir nicht!“ „Ist hässlich!“, „Ist Mist“, „Ist leer“!

Am liebsten wäre manchen Ausstellungsbesucher*innen wohl ein „gefällt mir“-Button, für ein schnelles Durchklicken. Fortklicken. Rauskicken.

Diese Art Besucher*innen wäre wohl in einem Bordell besser aufgehoben: ich zahle und dafür möchte ich gefälligst berührt werden! Ich habe wenig Zeit, und ich will dir auch möglichst nicht in die Augen sehen – ich will, dass du ohne Umschweife zur Sache kommst!
(28.8.2018)

Vienna, September 2016

“Als würdest du nach langer Zeit
aus einem tiefen Wald herausfinden.“
aus: Haruki Murakami, Die Ermordung des Commendatore II

Uttendorf, Grünsee, July 2017

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Scheibenhof, January 2016

Hallstatt, February 2018

Wetplate
Loiben, April 2017

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Krems-Hollenburg, December 2020

“Hegels Ästhetik des Schönen ist eine Ästhetik der Wahrheit und Freiheit, die es jeder Konsumation entzieht. Weder »Wahrheit« noch »Begriff« lässt sich konsumieren. Das Schöne ist ein Selbstzweck. Sein Glanz gilt ihm selbst, seiner inneren Notwendigkeit. Es unterwirft sich keinem Umzu, keinem ihm äußeren Gebrauchszusammenhang, denn es ist da um seiner selbst willen.”
aus: Byung-Chul Han, Die Errettung des Schönen

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Vienna, July 2020

Vienna, July 2020

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“Go up into the gaps. If you can find them; they shift and vanish too. Stalk the gaps. Squeak into a gap in the soil, turn, and unlock-more than a maple- a universe. This is how you spend this afternoon, and tomorrow morning, and tomorrow afternoon. Spend the afternoon. You can’t take it with you.”
Annie Dillard

Vienna, July 2020

Venezia, September 2017

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wonach ich streben soll, ist selbstvergessenheit.
dann werde ich mich erreichen, nicht etwas.
(tagebuch, wien, 30.11.1984)

Dürnstein, April 2017

als sie in der tür stand
erschrak ich
als wir zusammen tranken
zitterte ich
als wir zusammen schliefen
schlief ich
als wir zusammen gingen
ging sie

(wien, 1986)

Venezia, September 2017

Frost
Paudorf, December 2016

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Sonnenpark St. Pölten, June 2017

Krems-Stein, August 2018

Pulsatilla vulgaris
Dürnstein, March 2017

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Steinriegl, June 2016

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Maya
Dürnstein, April 2007

Krems-Stein, August 2018

Information
St. Andrä Wördern, May 2018

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St. Andrä Wördern, May 2018

Paudorf, November 2017

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Venezia, September 2017

All Dialogue Is Imagined (ongoing)
Krems, December 2017

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Dürnstein, November 2017

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