All Dialogue Is Imagined (Ongoing)
Altenberg, March 2020

“To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place. I’ve found it has little to do with the things you see, and everything to do with the way you see them.”
Elliott Erwitt

Statzendorf, March 2021

Gefällt mir,
gefällt mir nicht,
gefällt mir,
gefällt mir nicht, …

Der Anspruch, Kunst möge einen berühren, woher kommt der eigentlich?
Allzu oft hört man in Museen und Galerien: „Dieses Bild berührt mich nicht.“ oder „Diese Art von Kunst spricht mich nicht an.“

Doch inwieweit ist denn Bereitschaft vorhanden, sich berühren zu lassen? Inwiefern ist der Betrachter/die Betrachterin bereit, sich einzulassen? Womöglich sogar selbst den ersten Satz zu sagen?

Sehen,
erkennen,
wirken lassen

Kunstbetrachtung ist wohl ebenso voreingenommen wie die Betrachtung von Menschen. Voller Vorurteile. 

„Gefällt mir nicht!“ „Ist hässlich!“, „Ist Mist“, „Ist leer“!

Am liebsten wäre manchen Ausstellungsbesucher*innen wohl ein „gefällt mir“-Button, für ein schnelles Durchklicken. Fortklicken. Rauskicken.

Diese Art Besucher*innen wäre wohl in einem Bordell besser aufgehoben: ich zahle und dafür möchte ich gefälligst berührt werden! Ich habe wenig Zeit, und ich will dir auch möglichst nicht in die Augen sehen – ich will, dass du ohne Umschweife zur Sache kommst!
(28.8.2018)

Vienna, September 2016

Vienna, October 2015

(in memoriam Martin Roth)

Krems, May 2018

ich weiß nicht, ob ich überhaupt gesehen werden will. (05/20)

Greifenstein, October 2015

das gefühl des glücks, wenn ich durch die straßen gehe und mir all die geschichten vorstelle.

St. Pölten, December 2015

Angern, December 2015

Perschling, December 2020

ich verliere die lust am argumentieren. gut so.

Langmannersdorf, December 2020

Hasendorf, December 2020

Windswept Blossoms
Rührsdorf, April 2019